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Woran man merkt, dass man erwachsen wird

  • du entscheidest selbst, ob du Lust hat, in die Schule zu gehen
  • der Busfahrer ist freundlich zu dir und wartet, bis du dich hingesetzt hast
  • Kinder sprechen dich mit "Sie" an und machen Platz, wenn du einen Raum betrittst
  • du fängst an, nach Falten in deinem Gesicht zu suchen
  • du bist wach, bevor der Wecker klingelt
  • im Supermarkt brauchst du einen Einkaufszettel
  • auf dem halben Weg zum Kühlschrank vergisst du, was du machen wolltest
  • dafür kannst du dir aber zu jedem Gesicht einen Namen und einen Skandal merken
  • beim Autofahren beschimpfst du Leute, die dich nicht hören können
  • du sinierst darüber, dass früher alles besser war und teilst es auch lautstark allen mit
  • nach langem Sitzen tut dir der Rücken weh
  • auch das teilst du lautstark sämtlichen Leuten in Hörweite mit
  • eine Vier ist keine schlechte Note
  • du stopfst selbst die Löcher in deinen Klamotten
  • Kaffee schmeckt dir richtig gut
  • Paprika essen zu müssen ist kein Weltuntergang mehr
  • das Image als das brave kleine Mädel von nebenan, hast du weitgehend abgelegt

1 Kommentar 20.3.09 14:49, kommentieren

 Hab gestern die letzte Matheklausur meines Lebens geschrieben. Yeah! Lief gar nicht mal so schrecklich schlecht. Wenn man die Tatsache mit einbezieht, dass ich eine mathematische Amöbe bin und nur ungefähr zwei Stunden lang gelernt habe.

 

19.3.09 20:05, kommentieren

Wir müssen demnächst die Charakteristiken für die Abiturzeitung abgeben. Normalerweise ist es so, dass die jeweiligen Freunde für eine Person schreiben und sich in eine Liste eingetragen, damit es besser organisiert werden kann. Hinter einigen Namen stehen keine Unterschriften. Das sind die, die keine Freunde haben.
Traurig, aber wahr. 
Heute haben wir darüber geredet, wer diese Charakteristiken schreiben könnte, aber jeder sagt, er wüsste nichts über diese Personen. Nicht einmal, weil man nichts mit ihnen zu tun hat, sondern weil sie schlichtweg... uninteressant und uninteressiert sind. 
Das waren die Wörter, die mich stutzig gemacht haben. Gibt es uninteressante Menschen? Und kann es sein, dass manche einfach nicht an sozialen Kontakten außerhalb ihrer Familie interessiert sind?
 
Ich selbst halte mich für einen sehr durchschnittlichen Menschen. Ich bin durchschnittlich begabt, durchschnittlich intelligent, habe durchschnittliche Noten, bin durchschnittlich sportlich, durchschnittlich groß, habe die durchschnittlichste Augenfarbe der Welt (nämlich braun) und bin durchschnittlich schön. Ich stamme aus einer durchschnittlich vermögender Familie, trage dementsprechend durchschnittliche Kleidung, habe einen durchschnittlichen Haarschnitt (nämlich keinen), bin durchschnittlich albern und durchschnittlich nett. Ich höre durchschnittliche Musik, habe einen durchschnittlichen Humor, habe durchschnittlich viel Angst im Dunkeln (vielleicht ein ganz klein bisschen mehr als durchschnittlich) und spreche durchschnittlich viele Sprachen. Ich bin durchschnittlich brav, liebe meine Mutter, vergöttere meinen Vater, bin vernarrt in meine Geschwister, respektiere Ältere, bin höflich, raste durchschnittlich oft aus, finde die Welt durchschnittlich oft zum Kotzen und durchschnittlich oft zu schön um wahr zu sein.
 
Nichts an mir ist außergewöhnlich, wenn man mal von meinen krummen Zehen, meinen zu langen Armen und der Tatsache, dass ich mich zum Schlafen zu einem kleinen Ball in der linken oberen Ecke meines Bettes zusammenrolle, absieht. Ich ein absolut normaler Mensch.
 
 
Aber ich bin deshalb doch nicht langweilig?
 

2 Kommentare 11.3.09 19:55, kommentieren


 
 
 
 
 
 
 
Mir ist sehr nach Sommer heute.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

Kurze Hosen. Barfuß laufen.
Schwimmen gehen.
In der Sonne liegen.
Leben. Lachen. Lieben.

 
 

1 Kommentar 4.3.09 20:16, kommentieren

 
Irgendwann im Leben eines Menschen kristallisiert sich heraus, ob er ein "Das Glas ist halb voll" - Mensch oder ein "Das Glas ist halb leer" - Mensch ist.
Ich bin die meiste Zeit ein "Das Glas ist halb leer" - Mensch.

"Ich will ins Bett. Ich will zurück nach gestern.
Ich will zurück nach vor zwei Jahren.
" - S.

Komm, wir träumen uns zurück in die "Das Glas ist halb voll" - Zeit.

 

2.3.09 19:37, kommentieren